Willst Du genaueres über Handball erfahren?
Allgemeines über Handball finden wir im Lexikon.
Hier gehts zu den Handballregeln.
... oder was Du schon immer über Schiedrichter Handzeichen
fragen bzw. wissen wolltest!
Schiedsrichter Nachwuchs gesucht!
Wer ist interessiert mehr über den "Schwarzen Mann" zu erfahren?
Wir suchen Anwärter und Interessenten für Handball Schiedsricher.
Unser Schiedsricher im HC Bodensee, Manfred, gibt Dir gerne Auskunft, melde Dich einfach!
Manfred Troisler, Schiedsrichter
manfred.troisler@hcbodensee.eu
Mobile + 43 699 1189 6143
Allgemeine Informationen
Das Internet sicher nutzen!
Da auch wir als HCB das Medium Internet nutzen mit all seiner Fülle von Informationen und Diensten, anbei ein sehr nützlicher Link!
Auf der Website der Saferinternet.at finden Kinder, Jugendliche und Eltern viel Informationen, Tipps und praktische
Hinweise. Eine sehr informative Site für alle Internet Interessierten!
Tipp 1: Aufwärmen
Wie wärme ich mich vor dem Sport auf?
Für jede Sportart benötigt ein spezielles Aufwärmprogramm neben dem allgemeinen Aufwärmen.
Zunächst sollte eine zwei - bis fünfminütige Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems mittels
mäßigintensiver Ausdauerbelastung stattfinden. Zum Beispiel ein lockeres Laufen oder Radeln
auf einem Fahrradergometer. Dadurch wird die Muskulatur besser durchblutet, was sich positiv
auf deren Leistungsbereitschaft auswirkt.
Das spezielle Aufwärmen hängt nun von der jeweiligen Sportart ab. So sollten nur die Muskeln,
die bei dem jeweiligen Sport ihr maximales Bewegungsausmaß erreichen, kurz (dynamisch oder statisch)
gedehnt werden, um sie für diesen Bewegungsbereich vorzubereiten.
Des weiteren sollte man sich an schnelle komplexe Bewegungsabläufe mittels spezieller Übungen langsam
herantasten, um eine optimale Koordination unter späterer starker Belastung zu haben.
Diese Maßnahmen können das Verletzungsrisiko minimieren.
Nach einem intensiven Training kann man, anstatt zu Dehnen locker Auslaufen oder Radeln.
So können Abbauprodukte, die durch eine intensive muskuläre Belastung angefallen sind,
besser über das Blut abtransportiert werden.
Tipp 2: Der Mythos Dehnen (Stretching)?
Was ist dran an den ganzen Behauptungen rund ums Dehnen?
Fast alle machen es und kaum jemand weiß, warum eigentlich. Die Rede ist vom Dehnen, welches nach allgemeinem
Verständnis ein fester Bestandteil des Trainings sein muss. Immer häufiger wird aber gerade in letzter Zeit
Sinn und Zweck des Dehnens in Frage gestellt und sogar auf ein mögliches Verletzungsrisiko durch Dehnen unmittelbar
vor oder nach einer Trainingseinheit hingewiesen. Dehnen oder nicht dehnen, fragt sich der Sportler.
Jüngste wissenschaftliche Studien haben das Dehnen vor und nach dem Sport in ein neues Licht gerückt.
Dehnen nutzt weniger als bislang angenommen.
Jeder macht es, aber kaum einer weiß warum. Das Dehnen der Muskeln zum Aufwärmen vor sportlichen Aktivitäten soll,
so die landläufige Meinung, das Verletzungsrisiko minimieren und zur Leistungssteigerung führen. Doch weit gefehlt,
wissenschaftliche Studien belegen, dass das Dehnen diese Effekte nicht positiv beeinflusst.
Durch statisches Dehnen (Verweilen in einer Dehnposition) vor Sportarten, die schnelle und maximal kräftige Leistungen
verlangen, wie zum Beispiel Sprünge und Sprints, nehme die Leistung sogar ab. Ein gedehnter Muskel könne sich in der
Folgezeit nicht mehr so schnellkräftig zusammenziehen.
Nach dem Sport verhindert das statische Dehnen nach der Aussage der Sportmediziner zudem die Regeneration der Muskulatur.
Auch kann dadurch ein Muskelkater nicht gehemmt werden. Das Gegenteil ist eher der Fall: Durch das Dehnen werden
Blutgefäße in der Muskulatur komprimiert und dadurch die optimale Blutversorgung eingeschränkt.
Ich empfehle daher, nach intensiven sportlichen Belastungen auf das Dehnen zu verzichten.
Tipp 3: Sinn und Unsinn vom Dehnen!
Trotz dieser Erkenntnisse ist ein Dehnen der Muskeln auch weiter sinnvoll. Durch die zivilisatorischen Annehmlichkeiten
ist die Umwelt so gestaltet, dass es kaum noch notwendig ist, das mögliche Bewegungsausmaß der Gelenke zu nutzen.
So befindet sich auch ein Läufer lediglich in einem mittleren Bewegungsbereich. Weder Fuß, Knie oder Hüftgelenk werden
während der Laufbelastung an die Grenzen ihrer Bewegungsmöglichkeit gebracht. Direkt vor dem Laufen macht hier das Dehnen
keinen Sinn, als gesonderte Trainingseinheit, zum Beispiel nach dem morgendlichen Aufstehen, aber schon.
Wer nicht dehnt, wird ungelenkig:wird nämlich das vorhandene Bewegungsausmaß nicht genutzt, führt dies auf die Dauer
zu Bewegungseinschränkungen.
Mit zunehmendem Alter verstärkt sich dieses Phänomen sogar noch. Dehnübungen führen die Gelenke in eine Endposition
und verbessern dadurch das Bewegungsausmaß. Aber auch dynamisches (wippendes) Dehnen ist nicht schädlich und vergrößert
das Bewegungsausmaß ebenfalls. Zudem wirkt sich das Dehnen positiv auf die Psyche aus. Es stellt sich ein angenehmes
'entspanntes' Empfinden, eine psychische Entspannung, ein. Bestes Beispiel hierfür ist das Yoga, das solche Effekte
schon seit Jahrhunderten nutzt.